Wie gehe ich vor, um eine HIFI Anlage zu erhalten, die meinen Träumen möglichst nahe kommt?
Wir wissen es:
Die Preise steigen im Vergleich zur Qualität exponentiell an. Schon im unteren Preissegment erhalten wir für den doppelten Preis nicht die doppelte Qualität.
Das verhält sich nicht nur bei HIFI so, sondern auch bei Autos, Wein, Kleidern und vielem anderen. Wir kennen das zur Genüge.
Was wir nicht wissen:
Was bringt uns diese Erkenntnis?
Wir nutzen diese Erkenntnis aus, kaufen ein qualitativ gutes Massen-Produkt und hieven dessen Musikqualität auf ein Niveau, welches diejenige um Klassen teurerer Geräte sogar übertreffen kann.
Und was ist der Nutzen?
Wovon ist hier die Rede?
Das hört sich ja an, wie die Versprechungen eines Wunderheilers. Aber im Gegensatz zum Wunderheiler kann man das Ergebnis sofort festsellen.
Es geht hier um die Aktivator-Technolgie von Phonosophie, um Perfect Sound Orgonite und um Vita Chip Produkte.
Nichtwissende, welche die Dinger auch noch nie ausprobiert haben, sprechen von Voodoo. Wenn schon, dann würde die Bezeichnung Magie passen, denn "Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwicielt sie sich zu einer normalen Wissenschaft." (Auszug aus Wikipedia)
Und wie geht das jetzt?
Phonosophie bietet eine ganze Palette von Produkten an, mit welchen die Sound-Qualität und damit die Musikalität einer HIFI Anlage verbessert werden kann. Welche Produkte es gibt und wie sie angewendet werden ist auf der Seite Aktivator Produkte und ihre Anwendung beschrieben. Phonosophie Aktivator Produkte unterdrücken Elektrosmog bereits in seiner Entstehung. Vita Chip Produkte Harmonisieren die Funk-Störstrahlungen von WLAN, Bluetooth, DECT, etc. und werden auch überall dort eingesetzt, wo Elektromagnetische Wellen erzeugt werden, wie an Netzgeräten und Netzteilen. Die Perfect Acoustic Orgonite wirken im gesamten Bereich der Akustik, angefangen bei der Erzeugung des Schalls, über seine Ausbreitung und Beeinflussung, bis zu dessen Wahrnehmung über das Gehör.
Dabei sollten Sie auch weitere Tuning-Methoden kennen und miteinbeziehen. Im Kapitel Alle Tuning Tipps finden Sie die verschiedensten Möglichkeiten des Tunings und auf der Seite Schritt für Schritt zum perfekten Musikgenuss finden Sie eine Anleitung zur schrittweisen Verbesserung der Sound Qualität. Schritt für Schritt zu traumhaftem Sound.
Und wenn ich doch neue Geräte anschaffen will?
Kein Problem. Sie können entweder zuerst mal Ihre bestehende Anlage tunen und später Geräte ersetzen. Dabei können Sie die im zu ersetzenden Gerät bereits eingesetzten Tuning Produkte wieder verwenden. Oder Sie ersetzen zuerst Geräte und tunen später. Wie Sie zu Ihrem neuen Gerät kommen, erfahren Sie gleich weiter unten.
Wir wissen es:
Die Preise steigen im Vergleich zur Qualität exponentiell an. Schon im unteren Preissegment erhalten wir für den doppelten Preis nicht die doppelte Qualität.
Das verhält sich nicht nur bei HIFI so, sondern auch bei Autos, Wein, Kleidern und vielem anderen. Wir kennen das zur Genüge.
Was wir nicht wissen:
- Es gibt heute geniale Methoden, um die Musikqualität einer HIFI Anlage massiv zu erhöhen, ohne dass es einem gleich an den Bettelstab bringt.
- HIFI Geräte berühmter, aber kleiner HIFI Manufakturen sind wegen der geringen Stückzahlen massiv teurer, als etwas weniger gute Qualitäts-Massenprodukte.
Was bringt uns diese Erkenntnis?
Wir nutzen diese Erkenntnis aus, kaufen ein qualitativ gutes Massen-Produkt und hieven dessen Musikqualität auf ein Niveau, welches diejenige um Klassen teurerer Geräte sogar übertreffen kann.
Und was ist der Nutzen?
- Wir sparen Geld und erhalten eine Traum-Musikqualität, welche sogar diejenige eines High-End Gerätes übertreffen kann.
Wovon ist hier die Rede?
Das hört sich ja an, wie die Versprechungen eines Wunderheilers. Aber im Gegensatz zum Wunderheiler kann man das Ergebnis sofort festsellen.
Es geht hier um die Aktivator-Technolgie von Phonosophie, um Perfect Sound Orgonite und um Vita Chip Produkte.
Nichtwissende, welche die Dinger auch noch nie ausprobiert haben, sprechen von Voodoo. Wenn schon, dann würde die Bezeichnung Magie passen, denn "Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwicielt sie sich zu einer normalen Wissenschaft." (Auszug aus Wikipedia)
Und wie geht das jetzt?
Phonosophie bietet eine ganze Palette von Produkten an, mit welchen die Sound-Qualität und damit die Musikalität einer HIFI Anlage verbessert werden kann. Welche Produkte es gibt und wie sie angewendet werden ist auf der Seite Aktivator Produkte und ihre Anwendung beschrieben. Phonosophie Aktivator Produkte unterdrücken Elektrosmog bereits in seiner Entstehung. Vita Chip Produkte Harmonisieren die Funk-Störstrahlungen von WLAN, Bluetooth, DECT, etc. und werden auch überall dort eingesetzt, wo Elektromagnetische Wellen erzeugt werden, wie an Netzgeräten und Netzteilen. Die Perfect Acoustic Orgonite wirken im gesamten Bereich der Akustik, angefangen bei der Erzeugung des Schalls, über seine Ausbreitung und Beeinflussung, bis zu dessen Wahrnehmung über das Gehör.
Dabei sollten Sie auch weitere Tuning-Methoden kennen und miteinbeziehen. Im Kapitel Alle Tuning Tipps finden Sie die verschiedensten Möglichkeiten des Tunings und auf der Seite Schritt für Schritt zum perfekten Musikgenuss finden Sie eine Anleitung zur schrittweisen Verbesserung der Sound Qualität. Schritt für Schritt zu traumhaftem Sound.
Und wenn ich doch neue Geräte anschaffen will?
Kein Problem. Sie können entweder zuerst mal Ihre bestehende Anlage tunen und später Geräte ersetzen. Dabei können Sie die im zu ersetzenden Gerät bereits eingesetzten Tuning Produkte wieder verwenden. Oder Sie ersetzen zuerst Geräte und tunen später. Wie Sie zu Ihrem neuen Gerät kommen, erfahren Sie gleich weiter unten.
Wie finde ich die optimale HIFI Anlage?
Voraussetzungen für ein gutes Klangerlebnis
Wie teste ich eine Anlage und welche Anlage ist die richtige für mich?
Überlegen Sie, wie Sie Musik hören und geniessen
Wenn Ihnen Musik als Hintergrundberieselung dient, zum Beispiel während des Zeitungslesens, stellt dies nicht die höchsten Ansprüche an die Anlage. Wenn man allerdings erst einmal guten Klang kennen und schätzen gelernt hat, fällt einem auch sofort positiv auf, wenn Musik im Hintergrund von guter Sound-Qualität ist.
Sind bei Ihnen Melodien und Texte wichtig, bestimmte Aufnahmen bei klassischen Werken mit bestimmten Orchestern, Dirigenten, oder bestimmten Opernsängern, hat für Sie möglicherweise die Sound-Qualität nicht erste Priorität. Hier steht das Werk selbst im Vordergrund und weniger dessen audiophile Wiedergabe. Sie können die Anlage gerne auch nach ästhetischen Gesichtspunkten aussuchen. Design Anlagen sind zwar nicht die Günstigsten, aber die Qualität ist in der Regel recht gut.
Die höchsten Ansprüche an die Anlage werden gestellt, wenn Sie den Klang, den Sound, die Musikalität, die Klarheit der Stimmen und die Abbildung des Orchesters auf der imaginären Bühne zwischen den Lautsprechern vom Sessel oder vom Sofa aus bewusst geniessen möchten. Hier steht die audiophile Abbildung der Musik im Vordergrund. Dann suchen Sie die Anlage mit dem möglichst perfekten Sound. Solche Anlagen gehen ins Geld und je nach Ansprüchen, kann man schon von einer Investition sprechen.
Mit etwas Fachwissen und viel Zeit kann man vermeiden, mehr Geld als nötig auszugeben.
Suchen Sie den besten Kompromiss zwischen Ihren Ansprüchen und Ihrem Budget.
Definieren Sie zuerst, welche Ansprüche und Wünsche Sie an den Klang stellen. Was ist Ihnen wichtig, und was nicht unbedingt. Lieben Sie einen wuchtigen Bass oder eher eine klare Tieftonwiedergabe? Ist Ihnen eine perfekte Stereoabbildung des Orchesters wichtig, oder nicht unbedingt? Muss der Sound imposant, oder eher feingegliedert und seidig klingen, oder eher analytisch und klar?
Hörtests
Vor der Anschaffung einer neuen Anlage besuchen Sie am besten Fachgeschäfte und lassen sich verschiedene Anlagen vorführen. Achten Sie jeweils erstens darauf, ob oder welche Ihrer definierten Ansprüche und Wünsche erfüllt werden und welche nicht. Achten Sie zweitens darauf, ob Sie beim Zuhören etwas stört und wenn ja, was. Und achten Sie drittens darauf, ob Sie von der Musik angeregt, oder sogar mitgerissen werden. Vergleichen Sie besonders Ihre eigenen mitgebrachten CDs, von denen Sie wissen, wie sie zuhause tönen. Sie können dann zwischen Ihrer alten Anlage und den Anlagen bei den Händlern vergleichen.
Lassen Sie sich nichts aufschwatzen und relativieren Sie Anpreisungen und Behauptungen von Händlern. Oft wird imposant tönende Musik vorgespielt, die beim ersten Hören beeindrucken. Es gibt Anlagen und Lautsprecher, die selbst imposant und beeindruckend tönen. Diese Anlagen sollte man längere Zeit hören und sicherstellen, dass sie nicht mit der Zeit aufdringlich wirken und stressen. Auf der anderen Seite werden einem Anlagen mit der Zeit langweilig, die flach und fad klingen. Musikhören sollte eine Wohltat sein. Kaufen Sie diejenige Anlage, die Sie wollen und nicht diejenige, die der Händler Ihnen verkaufen will.
Wie höre ich beim Hörtest?
Hier muss man aufpassen, dass man nicht etwas Wichtiges "überhört".
Fokussieren Sie sich erst einmal auf die Punkte, die für Sie wichtig sind, oder zumindest wichtig erscheinen.
Versuchen Sie sich dann von Ihren eigenen Vorstellungen und Präferenzen zu lösen und überlegen sich, wie denn die Musik richtig klingen sollte.
Richtig ist, wenn die Musik möglichst authentisch klingt, so als sässe man direkt vor der Band, oder dem Orchester. Die Darbietung sollte möglichst Live Charakter haben. Die Instrumente originalgetreu klingen. Im Kapitel Klangbeurteilung einer HIFI Anlage finden Sie weitere Informationen dazu.
Das Klangbild soll voluminös und nicht flach und zurückgedrückt wirken. Ein klarer, voller Sound wird angestrebt.
Lautsprecher
Investieren Sie das meiste Geld in die Lautsprecher und kaufen Sie solche, die den momentanen und möglichst auch späteren Ansprüchen gerecht werden. Eine schwere Lautsprecherbox ist besser, als eine leichte, da das Gehäuse weniger von den Lautsprecher Membranen angeregt wird und den Klang verfärbt. Das Gehäuse sollte stabil und möglichst akustisch "tot" sein, das heisst, wenn man drauf klopft, sollte man möglichst wenig hören. Soll es eine Zweiwegbox oder eine Dreiwegbox sein? Ein Lautsprecher kann nur einen gewissen Frequenzbereich optimal abstrahlen. Aus dieser Sicht sind viele Lautsprecher-Chassis besser. Aber der Übergang zwischen den Lautsprechern (Frequenzweiche) hat seine Tücken, sodass aus dieser Sicht weniger Lautsprecher-Chassis besser sind. Wichtig ist, dass der Hersteller einen guten Kompromiss findet. Je besser der Kompromiss, desto teurer die Box.
Es ist übrigens nicht verkehrt, ein gutes Satelliten Lautsprechersystem mit 2 Satelliten und einem separaten Tieftöner zu wählen. Satelliten haben den Vorteil, dass sie schmal sind, was für die Schallabstrahlung der mittleren und hohen Töne von Vorteil ist. Zudem werden sie nicht unnötig durch den Tieftöner in Schwingung versetzt. Es wird nur eine Tieftonbox benötigt, denn die Richtung tiefer Frequenzen kann vom Ohr nicht unterschieden werden. Allerdings darf die Grenzfrequenz nicht zu hoch liegen. Etwa 300 Hz wären optimal. Der Aufstellungsort der Tieftonbox ist übrigens nicht kritisch. Je tiefer die Grenzfrequenz, desto flexibler ist man damit. Allerdings sind die Satelliten Systeme eher selten zu finden, was eigentlich schade ist.
Heute sind die Lautsprecherboxen meist schmal, was zu weniger Reflexionen und somit besserer Schallabstrahlung führt. Da man bei schmalen Boxen vorne nicht so grosse Tieftöner einbauen kann, wie nötig wären, bedient man sich mit alternativen Lösungen wie...
Endstufe
Lassen Sie sich bei der Endstufe nicht von der angepriesenen hohen Ausgangsleistung beeindrucken. Eine 200 Watt Endstufe bringt nichts, wenn sie bereits bei 5 Watt deutlich klirrt. Bei billigen Anlagen wird hier oft geschummelt. Schon "saubere" 5 Watt bringen mehr als Zimmerlautstärke. Man muss wissen, dass für die doppelte Lautstärke die zehnfache Leistung benötigt wird. 100 Watt tönen nur doppelt so laut, wie 10 Watt. Bei einer guten Anlage reichen 30 Watt vollkommen aus. Mit 50, oder sogar 100 Watt ist man auf der sicheren Seite und kann erwarten, dass die Musik bei maximal benötigten 10 Watt noch sauber wiedergegeben wird. Man muss auch wissen, dass es sehr viel schwieriger ist, einen qualitativ hochstehenden 200 W Verstärker zu bauen, als einem mit 20 W. Je höher die Leistung, desto mehr Kompromisse muss man eingehen und desto aufwändiger wird die Schaltung, wenn ein audiophiler Klang angestrebt wird,
Cinch Kabel (Interconnect Kabel, RCA Kabel, NF-Kabel)
Es ist ein völliger Irrglaube, dass ein Kabel keinen Einfluss auf den Klang haben kann, da es ja nur Strom übertragen muss und jedes Kabel aus Leitern und Isolation besteht und somit jedes Kabel diese Aufgabe gleich gut erfüllt.
Der Einfluss des Kabels auf den Klang wird oft massiv unterschätzt. Das Audiosignal reagiert äusserst empfindlich auf unvollkommene Signalübertragung. Ein gutes Kabel kann Ihrer Anlage zu erheblich mehr Musikalität verhelfen.
Verwenden Sie auf keinen Fall die gewissen Geräten beigelegten Billig-Strippen. Das wäre wie Bordeaux aus Plastic-Bechern zu trinken. Das Resultat: Kein Genuss. Im Notfall können Sie die Billig-Strippen mit Ativator-Technologie entstören und so tunen.
Seien Sie bei den Verbindungskabeln (Interconnect Kabel) vorsichtig. Kaufen Sie nur teure Kabel, wenn diese bei den Hörtests wirklich überzeugen. Es werden die verschiedensten Konstruktionen angeboten. Die imposant aussehenden und teuren Kabel müssen nicht unbedingt die besten sein. Allerdings kann ein wirklich gutes Kabel auch nicht billig sein, denn schon die hochwertigen Materialien haben ihren Preis.
Wenn Sie nicht sicher sind, kaufen Sie vorerst preisgünstige Kabel, welche später immer noch ausgetauscht werden können. Preisgünstig heisst hier 100 bis 200 Franken pro Paar. Kaufen Sie unbedingt ein Qulitäts-Kabel. Empfehlenswert sind auch Interconnect Kabel mit zwei Innenleitern und separater Abschirmung. Dabei wird das Audiosignal durch die zwei Innenleiter transportiert. Die Abschirmung ist nur an einem Ende mit dem Stecker verbunden und wirkt nur als Abschirmung. Kabel ohne Abschirmung sind unbedingt zu empfehlen, denn jede Abschirmung reflektiert die im inneren des Kabels abgestrahlten Wellen und es kommt zu Verwirbelungen, welche das Audiosignal stören und den Musikgenuss vermiesen.
Vorteilhafte Eigenschaften eines cinch Kabels (Interconnect-Kabels)
Kabel
- Gutes Leitermaterial: OFC Kupfer, monokristallines Kupfer, Feinsilber oder spezielles Material
- Geringe Induktivität > grosser Leiterabstand
- Geringe Kapazität > grosser Leiterabstand, dünne Leiter
- Kein Skin-Effekt, geringe Wirbelströme, geringer Memory-Effekt > kleiner Leiterquerschnitt oder Folie
- Gutes Isolationsmaterial > geringe Permittivität - geringe Potenzialwirbel
- Keine Abschirmung > keine Störung der elektromagnetischen Wellen des Audiosignals
Cinch Stecker
- Gutes Kontaktmaterial > ohne Nickelschicht vergoldetes Tellurium Kupfer, oder Feinsilber
- Hohler Mittenkontakt > verringert Wirbelströme und Memory-Effekt
- Punktförmiger Massekontakt > verhindert vagabundierende Ströme
- So wenig Metall wie nötig > Kunststoffgehäuse
- Wenig Induktivität und Kapazität
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Technik"
Lautsprecherkabel
Lautsprecherkabel müssen nicht unbedingt möglichst dick sein. Viele dünne, isolierte und verdrillte Leiter, bringen ein besseres Ergebnis, als ein dickes Litzenkabel. Kabel mit mehreren Leitern werden bereits angeboten, sie haben durch die aufwändige Konstruktion bedingt halt auch ihren Preis. Allerdings gibt es auch dicke Litzenkabel besonderer Konstruktion, die sehr gut klingen. Wie überall, muss auch hier das Konzept stimmen.
Es werden verschiedenste Ausführungen in allen Preisklassen angeboten. Lassen Sie sich teure und preisgünstigere Kabel vorführen, damit Sie die Unterschiede hören können.
Geräte
Die Komponenten sollten qualitätsmässig zusammenpassen und den von Ihnen bevorzugten Klangcharakter unterstützen. Es nützt nichts, wenn die Geräte seidig klingen würden, aber die Kabel und Lautsprecher Schärfe in den Klang bringen. Manchmal wird dies als Kompensationsmassnahme empfohlen. Man muss sich allerdings überlegen, ob es wirklich eine gute Idee ist, einen Fehler durch einen gegensätzlichen Fehler kompensieren zu wollen.
Eine Harmonisierung der Anlage ist mit viel Aufwand verbunden. Bestimmen Sie die Kette, welche die höchsten Anforderungen erfüllen muss. z.B. Netzwerk-Player - Interconnect-Kabel - Vorverstärker - Interconnect-Kabel - Endstufe - Lautsprecher-Kabel - Lautsprecher. Diese Kette muss möglichst optimal zusammenpassen.
Abstriche machen können Sie bei Geräten, die Sie nicht für den höchsten Musikgenuss benützen. Wenn Sie den Tuner nur für Nachrichten und Hintergrundmusik benutzen, muss dieser nicht die hohen Qualitätsanforderungen erfüllen, wie andere Geräte.
CD-Player oder Netzwerk-Player
Die CD bietet einen sehr hohen Musikgenuss. Wenn man viel CD hört, lohnt sich die Anschaffung eines guten CD-Players. Heutzutage muss man sich aber sehr gut überlegen, ob man auf einen Netzwerk-Player umsteigen möchte. Wenn das der Fall ist, macht es keinen Sinn, zu viel Geld in einen CD-Player zu stecken, den man bald nicht mehr benötigt. Das beim CD-Player gesparte Geld investiert man besser in einen guten Netzwerk-Player. Die CDs kann man dann mit einer guten Software in Musikfiles konvertieren und auf den Musikserver legen. Gut konvertierte CDs können als Musikfiles über den Netzwerk-Player sogar besser klingen, als über den CD-Player selbst. Am besten lassen Sie sich den Unterschied vorführen. Für die Musikqualität ist übrigens der Netzwerk-Player massgebend, welcher die Musik wiedergibt und nicht unbedingt der Musik-Server, wo die Musik-Files abgelegt sind.
Entscheidungshilfen
Als Anhaltspunkt können auch Testberichte und Testergebnisse von Fachzeitschriften zu Rate gezogen werden. Diese bitte mit Vorsicht geniessen und genau und auch zwischen den Zeilen lesen.
Qualitätsaussagen in Testberichten sind oft relativ und nicht absolut zu verstehen. Wenn von einem aussergewöhnlich gut klingendem Gerät geschwärmt wird, muss man herausfinden, ob das Gerät "nur" relativ auf seine Preisklasse bezogen, oder absolut auf alle Geräte bezogen aussergewöhnlich ist.
Viele Fachzeitschriften stellen Übersichts-Tabellen zur Verfügung, woraus man die absolute Wertung ersehen kann. Zur besseren Übersicht sind sie noch in Qualitätsgruppen wie «Referenzklasse», «Absolute Spitzenklasse», «Spitzenklasse», etc. unterteilt.
Tests in Fachzeitschriften sind auch deshalb mit Vorsicht zu geniessen, weil die Verlage kaum unabhängig sein können. Einerseits sind sie von den Inseraten abhängig und andererseits gibt es persönlche Präferenzen zu Herstellern oder zu Marken. Versichern Sie sich jedenfalls, dass Ihr Wunschgerät in verschiedenen Fachzeitschriften in etwa gleich bewertet wird.
Was sagen die Bezeichnungen in Testberichten aus?
Wenn das Klangbild analytisch ist, tönt dies doch vertrauenserweckend, oder? Viele Hörer lieben analytischen Sound. Hier hört man jedes Detail präzise und prägnant. Andere Hörer bevorzugen anmutigen, seidigen Klang. Was einem besser gefällt, muss jeder für sich entscheiden. Der analytische Klang ist eher etwas für den kühlen Kopf, der seidige Klang eher etwas für die Seele. Bei audiophilen Anlagen sind die Unterschiede minimal.
Wenn die Anlage zu präsent klingt, muss man aufpassen, dass der Klang nicht zu aufdringlich wirkt und mit der Zeit nervt.
Bei einer transparenten Wiedergabe hat es Luft zwischen den Instrumenten und Stimmen. Wenn man das Klangbild eher zusammengepresst, etwas verklumpt empfindet, ist dies das Gegenteil von transparent.
Ein "ruhiges" Kabel bedeutet, dass man ausser der Musik nichts hört. Wirklich hören kann man allerdings mit anderen Kabeln ausser der Musik auch nichts. Die Ruhe neben der Musik kann man nicht bewusst hören, aber man empfindet sie angenehm positiv.
Mehr Anhaltspunkte finden Sie im Kapitel "Klangbeurteilung einer HIFI Anlage".
Evaluation
Das HIFI Thema ist vielfältig und unübersichtlich und es ist eine Herausforderung, die passenden Komponenten zu finden.
Versuchen Sie anhand Ihres Budgets und Ihren Anforderungen und Wünschen entsprechend einen Qualitätsstandard zu definieren, welchem alle relevanten Komponenten entsprechen sollen. Überlegen Sie, welche Geräte für Sie nicht relevant sind. Wenn Sie zum Beispiel den Tuner nur für Nachrichten und Hintergrundmusik benutzen, macht es keinen Sinn, viel Geld dafür auszugeben.
Alle Komponenten, die involviert sind, wenn Sie Musik geniessen möchten, müssen von der Klangqualität und der Klangcharakteristik her so gut wie möglich zusammenpassen.
Preisspirale
Die Qualität im Audiobereich verhält sich nicht linear zum Preis. Es verhält sich gleich wie in anderen Gebieten, zum Beispiel bei den Autos, bei den Kleidern, beim Wein. Beim doppelten Preis erhält man nicht die doppelte Qualität. Und je höher das Niveau, desto schneller läuft der Preis davon. Der Preis nimmt gegenüber der Qualität in etwa exponentiell zu.
Diesen Effekt muss man sich bei der Evaluation von HIFI Komponenten vor Augen halten. Will man wirklich das doppelte zahlen, nur um ein bisschen mehr Qualität zu erhalten? Oder sagt man sich: Ich will diese bessere Qualität haben und bin bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.
Geld sparen können Sie, indem sie Geräte tieferer Preisklassen anschaffen und anschliessend zuhause ein umfassendes HIFI-Tuning durchführen. Sie erreichen damit mit weniger Geld eine bessere Musik-Qualität.
- Gute Geräte und Lautsprecher
- Aufstellung der HIFI Komponenten (z.B. gutes HIFI Rack)
- Gute Interconnect- und Lautsprecherkabel
- Optimaler Kontakt der Lautsprecher zum Fussboden
- Optimale Position und Ausrichtung der Lautsprecher
Wie teste ich eine Anlage und welche Anlage ist die richtige für mich?
Überlegen Sie, wie Sie Musik hören und geniessen
Wenn Ihnen Musik als Hintergrundberieselung dient, zum Beispiel während des Zeitungslesens, stellt dies nicht die höchsten Ansprüche an die Anlage. Wenn man allerdings erst einmal guten Klang kennen und schätzen gelernt hat, fällt einem auch sofort positiv auf, wenn Musik im Hintergrund von guter Sound-Qualität ist.
Sind bei Ihnen Melodien und Texte wichtig, bestimmte Aufnahmen bei klassischen Werken mit bestimmten Orchestern, Dirigenten, oder bestimmten Opernsängern, hat für Sie möglicherweise die Sound-Qualität nicht erste Priorität. Hier steht das Werk selbst im Vordergrund und weniger dessen audiophile Wiedergabe. Sie können die Anlage gerne auch nach ästhetischen Gesichtspunkten aussuchen. Design Anlagen sind zwar nicht die Günstigsten, aber die Qualität ist in der Regel recht gut.
Die höchsten Ansprüche an die Anlage werden gestellt, wenn Sie den Klang, den Sound, die Musikalität, die Klarheit der Stimmen und die Abbildung des Orchesters auf der imaginären Bühne zwischen den Lautsprechern vom Sessel oder vom Sofa aus bewusst geniessen möchten. Hier steht die audiophile Abbildung der Musik im Vordergrund. Dann suchen Sie die Anlage mit dem möglichst perfekten Sound. Solche Anlagen gehen ins Geld und je nach Ansprüchen, kann man schon von einer Investition sprechen.
Mit etwas Fachwissen und viel Zeit kann man vermeiden, mehr Geld als nötig auszugeben.
Suchen Sie den besten Kompromiss zwischen Ihren Ansprüchen und Ihrem Budget.
Definieren Sie zuerst, welche Ansprüche und Wünsche Sie an den Klang stellen. Was ist Ihnen wichtig, und was nicht unbedingt. Lieben Sie einen wuchtigen Bass oder eher eine klare Tieftonwiedergabe? Ist Ihnen eine perfekte Stereoabbildung des Orchesters wichtig, oder nicht unbedingt? Muss der Sound imposant, oder eher feingegliedert und seidig klingen, oder eher analytisch und klar?
Hörtests
Vor der Anschaffung einer neuen Anlage besuchen Sie am besten Fachgeschäfte und lassen sich verschiedene Anlagen vorführen. Achten Sie jeweils erstens darauf, ob oder welche Ihrer definierten Ansprüche und Wünsche erfüllt werden und welche nicht. Achten Sie zweitens darauf, ob Sie beim Zuhören etwas stört und wenn ja, was. Und achten Sie drittens darauf, ob Sie von der Musik angeregt, oder sogar mitgerissen werden. Vergleichen Sie besonders Ihre eigenen mitgebrachten CDs, von denen Sie wissen, wie sie zuhause tönen. Sie können dann zwischen Ihrer alten Anlage und den Anlagen bei den Händlern vergleichen.
Lassen Sie sich nichts aufschwatzen und relativieren Sie Anpreisungen und Behauptungen von Händlern. Oft wird imposant tönende Musik vorgespielt, die beim ersten Hören beeindrucken. Es gibt Anlagen und Lautsprecher, die selbst imposant und beeindruckend tönen. Diese Anlagen sollte man längere Zeit hören und sicherstellen, dass sie nicht mit der Zeit aufdringlich wirken und stressen. Auf der anderen Seite werden einem Anlagen mit der Zeit langweilig, die flach und fad klingen. Musikhören sollte eine Wohltat sein. Kaufen Sie diejenige Anlage, die Sie wollen und nicht diejenige, die der Händler Ihnen verkaufen will.
Wie höre ich beim Hörtest?
Hier muss man aufpassen, dass man nicht etwas Wichtiges "überhört".
Fokussieren Sie sich erst einmal auf die Punkte, die für Sie wichtig sind, oder zumindest wichtig erscheinen.
- Hochton- Mittel-, und Tieftonbereich
- Stereo-Abbildung, Räumlichkeit, Transparez
- Ortbarkeit (diese ist z.B. bei Orchestern schon von der Aufnahme her nicht optimal, da viele Stützmikrofone verwendet werden)
Versuchen Sie sich dann von Ihren eigenen Vorstellungen und Präferenzen zu lösen und überlegen sich, wie denn die Musik richtig klingen sollte.
Richtig ist, wenn die Musik möglichst authentisch klingt, so als sässe man direkt vor der Band, oder dem Orchester. Die Darbietung sollte möglichst Live Charakter haben. Die Instrumente originalgetreu klingen. Im Kapitel Klangbeurteilung einer HIFI Anlage finden Sie weitere Informationen dazu.
Das Klangbild soll voluminös und nicht flach und zurückgedrückt wirken. Ein klarer, voller Sound wird angestrebt.
Lautsprecher
Investieren Sie das meiste Geld in die Lautsprecher und kaufen Sie solche, die den momentanen und möglichst auch späteren Ansprüchen gerecht werden. Eine schwere Lautsprecherbox ist besser, als eine leichte, da das Gehäuse weniger von den Lautsprecher Membranen angeregt wird und den Klang verfärbt. Das Gehäuse sollte stabil und möglichst akustisch "tot" sein, das heisst, wenn man drauf klopft, sollte man möglichst wenig hören. Soll es eine Zweiwegbox oder eine Dreiwegbox sein? Ein Lautsprecher kann nur einen gewissen Frequenzbereich optimal abstrahlen. Aus dieser Sicht sind viele Lautsprecher-Chassis besser. Aber der Übergang zwischen den Lautsprechern (Frequenzweiche) hat seine Tücken, sodass aus dieser Sicht weniger Lautsprecher-Chassis besser sind. Wichtig ist, dass der Hersteller einen guten Kompromiss findet. Je besser der Kompromiss, desto teurer die Box.
Es ist übrigens nicht verkehrt, ein gutes Satelliten Lautsprechersystem mit 2 Satelliten und einem separaten Tieftöner zu wählen. Satelliten haben den Vorteil, dass sie schmal sind, was für die Schallabstrahlung der mittleren und hohen Töne von Vorteil ist. Zudem werden sie nicht unnötig durch den Tieftöner in Schwingung versetzt. Es wird nur eine Tieftonbox benötigt, denn die Richtung tiefer Frequenzen kann vom Ohr nicht unterschieden werden. Allerdings darf die Grenzfrequenz nicht zu hoch liegen. Etwa 300 Hz wären optimal. Der Aufstellungsort der Tieftonbox ist übrigens nicht kritisch. Je tiefer die Grenzfrequenz, desto flexibler ist man damit. Allerdings sind die Satelliten Systeme eher selten zu finden, was eigentlich schade ist.
Heute sind die Lautsprecherboxen meist schmal, was zu weniger Reflexionen und somit besserer Schallabstrahlung führt. Da man bei schmalen Boxen vorne nicht so grosse Tieftöner einbauen kann, wie nötig wären, bedient man sich mit alternativen Lösungen wie...
- ... dem Bassreflex Prinzip, welches den Tieftonbereich verstärkt. Diese Boxen erkennt man an einer Öffnung im Gehäuse. Billige Lösungen verstärken nur eine Frequenz. Dadurch macht es einfach bumm-bumm. Gute Bassreflex-Lautsprecher stellen die Bassinstrumente in ihrer eigenen Charakteristik dar und wenn es sein muss auch straff und trocken.
- ...zwei kleinen Tieftönern in der Front. Das ist eine gute Lösung, denn kleine Membranen verzerren weniger als grosse.
- ...Tieftönern auf der Seite eingebaut. Wenn die Übergangsfrequenz tief genug ist, ist das kein Problem, denn die tiefen Töne werden kugelförmig abgestrahlt. Bei diesen Frequenzen ist der Laufzeit-Unterschied zu den anderen Chassis kein Problem.
Endstufe
Lassen Sie sich bei der Endstufe nicht von der angepriesenen hohen Ausgangsleistung beeindrucken. Eine 200 Watt Endstufe bringt nichts, wenn sie bereits bei 5 Watt deutlich klirrt. Bei billigen Anlagen wird hier oft geschummelt. Schon "saubere" 5 Watt bringen mehr als Zimmerlautstärke. Man muss wissen, dass für die doppelte Lautstärke die zehnfache Leistung benötigt wird. 100 Watt tönen nur doppelt so laut, wie 10 Watt. Bei einer guten Anlage reichen 30 Watt vollkommen aus. Mit 50, oder sogar 100 Watt ist man auf der sicheren Seite und kann erwarten, dass die Musik bei maximal benötigten 10 Watt noch sauber wiedergegeben wird. Man muss auch wissen, dass es sehr viel schwieriger ist, einen qualitativ hochstehenden 200 W Verstärker zu bauen, als einem mit 20 W. Je höher die Leistung, desto mehr Kompromisse muss man eingehen und desto aufwändiger wird die Schaltung, wenn ein audiophiler Klang angestrebt wird,
Cinch Kabel (Interconnect Kabel, RCA Kabel, NF-Kabel)
Es ist ein völliger Irrglaube, dass ein Kabel keinen Einfluss auf den Klang haben kann, da es ja nur Strom übertragen muss und jedes Kabel aus Leitern und Isolation besteht und somit jedes Kabel diese Aufgabe gleich gut erfüllt.
Der Einfluss des Kabels auf den Klang wird oft massiv unterschätzt. Das Audiosignal reagiert äusserst empfindlich auf unvollkommene Signalübertragung. Ein gutes Kabel kann Ihrer Anlage zu erheblich mehr Musikalität verhelfen.
Verwenden Sie auf keinen Fall die gewissen Geräten beigelegten Billig-Strippen. Das wäre wie Bordeaux aus Plastic-Bechern zu trinken. Das Resultat: Kein Genuss. Im Notfall können Sie die Billig-Strippen mit Ativator-Technologie entstören und so tunen.
Seien Sie bei den Verbindungskabeln (Interconnect Kabel) vorsichtig. Kaufen Sie nur teure Kabel, wenn diese bei den Hörtests wirklich überzeugen. Es werden die verschiedensten Konstruktionen angeboten. Die imposant aussehenden und teuren Kabel müssen nicht unbedingt die besten sein. Allerdings kann ein wirklich gutes Kabel auch nicht billig sein, denn schon die hochwertigen Materialien haben ihren Preis.
Wenn Sie nicht sicher sind, kaufen Sie vorerst preisgünstige Kabel, welche später immer noch ausgetauscht werden können. Preisgünstig heisst hier 100 bis 200 Franken pro Paar. Kaufen Sie unbedingt ein Qulitäts-Kabel. Empfehlenswert sind auch Interconnect Kabel mit zwei Innenleitern und separater Abschirmung. Dabei wird das Audiosignal durch die zwei Innenleiter transportiert. Die Abschirmung ist nur an einem Ende mit dem Stecker verbunden und wirkt nur als Abschirmung. Kabel ohne Abschirmung sind unbedingt zu empfehlen, denn jede Abschirmung reflektiert die im inneren des Kabels abgestrahlten Wellen und es kommt zu Verwirbelungen, welche das Audiosignal stören und den Musikgenuss vermiesen.
Vorteilhafte Eigenschaften eines cinch Kabels (Interconnect-Kabels)
Kabel
- Gutes Leitermaterial: OFC Kupfer, monokristallines Kupfer, Feinsilber oder spezielles Material
- Geringe Induktivität > grosser Leiterabstand
- Geringe Kapazität > grosser Leiterabstand, dünne Leiter
- Kein Skin-Effekt, geringe Wirbelströme, geringer Memory-Effekt > kleiner Leiterquerschnitt oder Folie
- Gutes Isolationsmaterial > geringe Permittivität - geringe Potenzialwirbel
- Keine Abschirmung > keine Störung der elektromagnetischen Wellen des Audiosignals
Cinch Stecker
- Gutes Kontaktmaterial > ohne Nickelschicht vergoldetes Tellurium Kupfer, oder Feinsilber
- Hohler Mittenkontakt > verringert Wirbelströme und Memory-Effekt
- Punktförmiger Massekontakt > verhindert vagabundierende Ströme
- So wenig Metall wie nötig > Kunststoffgehäuse
- Wenig Induktivität und Kapazität
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Technik"
Lautsprecherkabel
Lautsprecherkabel müssen nicht unbedingt möglichst dick sein. Viele dünne, isolierte und verdrillte Leiter, bringen ein besseres Ergebnis, als ein dickes Litzenkabel. Kabel mit mehreren Leitern werden bereits angeboten, sie haben durch die aufwändige Konstruktion bedingt halt auch ihren Preis. Allerdings gibt es auch dicke Litzenkabel besonderer Konstruktion, die sehr gut klingen. Wie überall, muss auch hier das Konzept stimmen.
Es werden verschiedenste Ausführungen in allen Preisklassen angeboten. Lassen Sie sich teure und preisgünstigere Kabel vorführen, damit Sie die Unterschiede hören können.
Geräte
Die Komponenten sollten qualitätsmässig zusammenpassen und den von Ihnen bevorzugten Klangcharakter unterstützen. Es nützt nichts, wenn die Geräte seidig klingen würden, aber die Kabel und Lautsprecher Schärfe in den Klang bringen. Manchmal wird dies als Kompensationsmassnahme empfohlen. Man muss sich allerdings überlegen, ob es wirklich eine gute Idee ist, einen Fehler durch einen gegensätzlichen Fehler kompensieren zu wollen.
Eine Harmonisierung der Anlage ist mit viel Aufwand verbunden. Bestimmen Sie die Kette, welche die höchsten Anforderungen erfüllen muss. z.B. Netzwerk-Player - Interconnect-Kabel - Vorverstärker - Interconnect-Kabel - Endstufe - Lautsprecher-Kabel - Lautsprecher. Diese Kette muss möglichst optimal zusammenpassen.
Abstriche machen können Sie bei Geräten, die Sie nicht für den höchsten Musikgenuss benützen. Wenn Sie den Tuner nur für Nachrichten und Hintergrundmusik benutzen, muss dieser nicht die hohen Qualitätsanforderungen erfüllen, wie andere Geräte.
CD-Player oder Netzwerk-Player
Die CD bietet einen sehr hohen Musikgenuss. Wenn man viel CD hört, lohnt sich die Anschaffung eines guten CD-Players. Heutzutage muss man sich aber sehr gut überlegen, ob man auf einen Netzwerk-Player umsteigen möchte. Wenn das der Fall ist, macht es keinen Sinn, zu viel Geld in einen CD-Player zu stecken, den man bald nicht mehr benötigt. Das beim CD-Player gesparte Geld investiert man besser in einen guten Netzwerk-Player. Die CDs kann man dann mit einer guten Software in Musikfiles konvertieren und auf den Musikserver legen. Gut konvertierte CDs können als Musikfiles über den Netzwerk-Player sogar besser klingen, als über den CD-Player selbst. Am besten lassen Sie sich den Unterschied vorführen. Für die Musikqualität ist übrigens der Netzwerk-Player massgebend, welcher die Musik wiedergibt und nicht unbedingt der Musik-Server, wo die Musik-Files abgelegt sind.
Entscheidungshilfen
Als Anhaltspunkt können auch Testberichte und Testergebnisse von Fachzeitschriften zu Rate gezogen werden. Diese bitte mit Vorsicht geniessen und genau und auch zwischen den Zeilen lesen.
Qualitätsaussagen in Testberichten sind oft relativ und nicht absolut zu verstehen. Wenn von einem aussergewöhnlich gut klingendem Gerät geschwärmt wird, muss man herausfinden, ob das Gerät "nur" relativ auf seine Preisklasse bezogen, oder absolut auf alle Geräte bezogen aussergewöhnlich ist.
Viele Fachzeitschriften stellen Übersichts-Tabellen zur Verfügung, woraus man die absolute Wertung ersehen kann. Zur besseren Übersicht sind sie noch in Qualitätsgruppen wie «Referenzklasse», «Absolute Spitzenklasse», «Spitzenklasse», etc. unterteilt.
Tests in Fachzeitschriften sind auch deshalb mit Vorsicht zu geniessen, weil die Verlage kaum unabhängig sein können. Einerseits sind sie von den Inseraten abhängig und andererseits gibt es persönlche Präferenzen zu Herstellern oder zu Marken. Versichern Sie sich jedenfalls, dass Ihr Wunschgerät in verschiedenen Fachzeitschriften in etwa gleich bewertet wird.
Was sagen die Bezeichnungen in Testberichten aus?
Wenn das Klangbild analytisch ist, tönt dies doch vertrauenserweckend, oder? Viele Hörer lieben analytischen Sound. Hier hört man jedes Detail präzise und prägnant. Andere Hörer bevorzugen anmutigen, seidigen Klang. Was einem besser gefällt, muss jeder für sich entscheiden. Der analytische Klang ist eher etwas für den kühlen Kopf, der seidige Klang eher etwas für die Seele. Bei audiophilen Anlagen sind die Unterschiede minimal.
Wenn die Anlage zu präsent klingt, muss man aufpassen, dass der Klang nicht zu aufdringlich wirkt und mit der Zeit nervt.
Bei einer transparenten Wiedergabe hat es Luft zwischen den Instrumenten und Stimmen. Wenn man das Klangbild eher zusammengepresst, etwas verklumpt empfindet, ist dies das Gegenteil von transparent.
Ein "ruhiges" Kabel bedeutet, dass man ausser der Musik nichts hört. Wirklich hören kann man allerdings mit anderen Kabeln ausser der Musik auch nichts. Die Ruhe neben der Musik kann man nicht bewusst hören, aber man empfindet sie angenehm positiv.
Mehr Anhaltspunkte finden Sie im Kapitel "Klangbeurteilung einer HIFI Anlage".
Evaluation
Das HIFI Thema ist vielfältig und unübersichtlich und es ist eine Herausforderung, die passenden Komponenten zu finden.
Versuchen Sie anhand Ihres Budgets und Ihren Anforderungen und Wünschen entsprechend einen Qualitätsstandard zu definieren, welchem alle relevanten Komponenten entsprechen sollen. Überlegen Sie, welche Geräte für Sie nicht relevant sind. Wenn Sie zum Beispiel den Tuner nur für Nachrichten und Hintergrundmusik benutzen, macht es keinen Sinn, viel Geld dafür auszugeben.
Alle Komponenten, die involviert sind, wenn Sie Musik geniessen möchten, müssen von der Klangqualität und der Klangcharakteristik her so gut wie möglich zusammenpassen.
Preisspirale
Die Qualität im Audiobereich verhält sich nicht linear zum Preis. Es verhält sich gleich wie in anderen Gebieten, zum Beispiel bei den Autos, bei den Kleidern, beim Wein. Beim doppelten Preis erhält man nicht die doppelte Qualität. Und je höher das Niveau, desto schneller läuft der Preis davon. Der Preis nimmt gegenüber der Qualität in etwa exponentiell zu.
Diesen Effekt muss man sich bei der Evaluation von HIFI Komponenten vor Augen halten. Will man wirklich das doppelte zahlen, nur um ein bisschen mehr Qualität zu erhalten? Oder sagt man sich: Ich will diese bessere Qualität haben und bin bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.
Geld sparen können Sie, indem sie Geräte tieferer Preisklassen anschaffen und anschliessend zuhause ein umfassendes HIFI-Tuning durchführen. Sie erreichen damit mit weniger Geld eine bessere Musik-Qualität.